T.I.P.
Das Turn-Informationsportal
Besuchen Sie T.I.P. - Das Turn-Informationsportal des Badischen Turner-Bund e.V.
IntelliOnline

Inhaltsverzeichnnis

Radwanderung 2017
Radwanderung 2016
Breisach 2016
Gauwanderung 2016

 

Radwanderung 2017

Radwanderung des Main-Neckar-Turngaues

Am Sonntag, den 28. Mai 2017, trafen sich 20 Radfahrer/innen in Zwingenberg, um die von Erich und Silke Wunderlich ausgearbeitete Radtour durch das Neckartal und den Kleinen Odenwald zu absolvieren. Die Radwanderungen haben inzwischen Tradition im Turngau und werden im jährlichen Wechsel in den Turnkreisen Tauberbischofsheim, Buchen und Mosbach angeboten. Gauwanderwart Gerhard Flessner begrüßte die Radler, ebenso Erich Wunderlich im Namen des SV Zwin- genberg.

Die Route ging von Zwingenberg den Neckar entlang bis nach Obrigheim. Am Info- punkt „Goldfischpfad“ war der erste Halt. Erich Wunderlich gab Erklärungen zu der Gedenkstätte. „Goldfisch“ war der Tarnname einer unterirdischen Rüstungsfabrik im Dritten Reich. Die Daimler-Benz AG verlagerte die Rüstungsproduktion von Flugzeugmotoren in die Stollen der Gipsgruben am Neckar. Viele KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter wurden hier eingesetzt und teilweise zu Tode geschunden. Nachdem sich die Teilnehmer die Infotafeln und Schaubilder angeschaut hatten, ging es weiter vorbei an Hochhausen –Notburgakirche- nach Neckarzimmern. Hier gab es ein paar Informationen zu Neckarzimmern, der Burg Hornberg und Götz von Berlichingen, der hier von 1517 bis 1562 lebte. Weiter ging die Fahrt am Neckar entlang bis nach Haß- mersheim. Bei einem weiteren Stop gab es Informationen über das ältestes Schifferdorf, den Neckar mit seinen Staustufen und der näheren Umgebung. Auf der Landstraße radelte die Gruppe bei mittlerweile 34 Grad nach Hüffenhardt. An einem schattigen Plätzchen kurz vor Kälbertshausen gab es die wohlverdiente Mittagspause.

Frisch gestärkt ging es an Kälbertshausen vorbei auf einer rasanten Abfahrt nach Asbach, weiter nach Daudenzell und dann nach Aglasterhausen. Von dort aus auf dem guten Radweg nach Unterschwarzach, vorbei im Alla-Hopp-Spielplatz, den wir zu gerne ausprobiert hätten. Leider war es zu heiß und wir wollten der brennenden Sonne entfliehen. Weiter auf dem Radweg nach Oberschwarzach und Neunkirchen. Die letzte Steigung verlangte noch einmal alles ab, bevor wir im schattigen Wald die Abfahrt nach Zwingenberg genießen konnten. Kurz vor der Brücke wartete unser Begleitfahrzeug mit Erich am Lenker schon auf uns. Dieses Mal sprach er als stellvertretender Bürgermeister zu uns. Er stellte seine Heimatgemeinde vor und erzählte einiges zu der neuen Brücke, die 2011 eingeweiht wurde.

Gerhard Flessner bedankte sich bei Erich und Silke Wunderlich für diese tolle, informative Radtour, ebenso für den Begleitservice und die gekühlten Getränke an jedem Stopp. Teilnehmer waren aus den Vereinen TV Sennfeld (12), SpvG Hainstadt (3) und SV Zwingenberg (5). Trotz brütender Hitze haben alle Teilnehmer unbeschadet das Ziel in Zwingenberg nach 54 km erreicht.


Zum Seitenanfang

 

Radwanderung 2016

Radwanderung startet in Walldürn

Bei gutem Radlerwetter trafen sich am vergangenen Samstagvormittag 19 Radler im Alter zwischen 40 und 81 Jahren aus dem Main-Neckar-Turngau in Walldürn zum diesjährigen Radwandertag des Main-Neckar-Turngaues. Nach der Begrüßung aller anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch den 1. Vorsitzenden des TV Walldürn, Leo Kehl, Gauwanderwart Gerhard Fleßner (Sennfeld) und den Abteilungsleiter der Radabteilung des TV 1848 Walldürn, Werner Weigand, als Organisationsleiter setzten sich die 19 Radler aus Buchen, dem Reisenbacher Grund, aus Sennfeld und aus Walldürn von der Grundschule Walldürn aus in Richtung Altheim in Bewegung. Von Altheim aus führte die Radwanderung dann weiter über Erfeld, und von dort aus dann auf den Erftal-Mühlen-Radweg nach Hardheim. Nächste Tour-Stationen waren dann weiter auf dem Erftal-Mühlen-Radweg, vorbei an zahlreichen romantisch im Erftal gelegenen Mühlen, die Gemeinden Riedern, Eichenbühl und Bürgstadt, wo man dann Halt machte zu einer kurzen Rast. Weiter ging es dann nach Miltenberg, und nach einem Stadtbummel durch die Miltenberger Innenstadt zum Kraftschöpfen und einem kurzen Zwischenstopp in der dortigen Eisdiele startete man dann zur letzten Etappe von Miltenberg über Amorbach, Schneeberg und Rippberg nach Walldürn, dem sicherlich schwersten Teilstück dieser über 73 Kilometer führenden sehr anspruchvollen, aber landschaftlich dafür immer wieder beeindruckenden Tagestour mit immer wieder wechselnden und überwältigenden Landschaftspanoramen. Nach 73 Kilometer anstrengenden und angesichts der sommerlichen Temperaturen auch immer wieder schweißtreibenden Tagestour-Kilometer mit dabei zu bewältigenden 550 Höhenmeter Differenz wohlbehalten wieder in Walldürn angekommen, machte man dann den Abschluss im Gasthaus „Zum Hirschen“ in Walldürn, wo Gauwanderwart Gerhard Fleßner insbesondere noch einmal beim Radteam der Radabteilung des TV 1848 Walldürn unter Leitung von Abteilungsleiter Werner Weigand und dessen Stellvertreterin Beate Kaiser für die gute Führung dieser erlebnisreichen Radtour am Radwandertag des Main-Neckar-Turngaues sowie beim 1. Vorsitzenden Leo Kehl für die gute Betreuung unterwegs mit dem von der Firma Baumann GmbH Walldürn zur Verfügung gestellten Begleitfahrzeug mit Fahrradanhänger bedankte.

Text: Stieglmeier, Walldürn Bilder: Stieglmeier, Fleßner


Zum Seitenanfang

 

Breisach 2016

Breisachlager 2016 – wer ist dabei?

Das Internationale Jugendzeltlager in Breisach am Rhein ist bereits seit 48 Jahren ein grandioser Sommerspaß für alle Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren. Getreu der festen Überzeugung „Urlaub ist cool, Breisach ist besser!“ bietet die Badische Turnerjugend auch in diesem Jahr elf Tage Spaß, Sport, Feiern und das einzigartige Lagerfeeling satt.

Auf dem Programm des Internationalen Jugendzeltlagers vom 1. bis 11. August 2016 stehen Dauerbrenner wie Lagerabzeichen, Beachparty, Lagerwettstreit, vielfältige sportliche und kreative Workshops sowie großartige Überraschungen. Langeweile ist im Breisachlager garantiert ausgeschlossen! Bis zu 600 Jugendliche – ob Turner, Faustballer, Leichtathleten … alle, die Lust auf geniale Ferien unter Gleichgesinnten haben – können dabei sein.

Im Teilnehmerbeitrag von 220 Euro für Mitglieder eines Vereins des Badischen Turner-Bundes bzw. 250 Euro für Nicht-Mitglieder (zzgl. Turngau-Nebenkosten, z.B. für die gemeinsame Anreise) sind Betreuung, Unterkunft in Mehrpersonenzelten, Vollverpflegung und das komplette Programm enthalten. Anmeldeschluss ist am 17. Juni.

Alle Infos zum Breisachlager gibt es unter www.zeltlager-breisach.de und im Jugendsekretariat der Badischen Turnerjugend bei Fabienne Kohnle unter Telefon 0721 1815-16 oder E-Mail btj@badischer-turner-bund.de.

 


Zum Seitenanfang

 

Gauwanderung 2016

Gauwanderung des Main-Neckar-Turngaues 2016
 
Über den Panoramaweg zur Theobaldskapelle hoch über Edelfingen
 
Über zwei Dutzend Gäste aus dem gesamten Main-Neckar-Turngau begrüßte  Waltraud Grünewald, 1.Vorsitzende zur Aprilwanderung des Turnvereins Königshofen. „Wandern trifft Kultur“ so Grünewald, sei heute das Thema. Deshalb war dieser Wanderung ein historischer Stadtrundgang durch Königshofen vorgeschaltet. Nach einer kurzen Einführung in die wechselvolle Ortsgeschichte und einem Blick in die mächtige Stadtpfarrkirche, ging Wanderführer Karlheinz Boger unterhaltsam auf die wenigen erhaltenen historischen Bauten der Messestadt ein. Der Goten, das „Michelbachs-häusle“ als eines der wenigen den Feuersturm von 1945 überdauerten Ackerbürgerhäusern, Schwesternhaus mit Gesellenhaus und natürlich das wahrscheinlich älteste Königshöfer Gebäude, das sogenannte „Hohe Haus“ durften hierbei nicht fehlen. Scheunengasse, alte Schmiede, die Stadtmauer mit dem restaurierten Stumpf eines ehemaligen Rundturmes sowie das „Schererhaus“ am ehemaligen Taubertor wurden nicht ausgelassen. So waren die Turngaugäste überrascht, wie viel verborgene historische Substanz und schöne Flecken Königshofen trotz der Katastrophe vom April 1945 noch zu bieten hat.






Auf der Höhe angekommen, bot sich der Wandergruppe ein herrlicher Blick ins Umpfer- und Taubertal. Gerne wurde der kurze Stopp zum Verschnaufen, einer kleinen Stärkung und Informationen rund um den Wein von allen angenommen.
Nachdem sich die Anzahl  der Wanderer am Taubertor verdoppelt hatte, ging es über den Tauber-steg hinüber zur sogenannten Eisenbahnervorstadt und von dort zum Mehlberg. Turnvereinsgerecht - ständig leicht bergauf – wurden trotz wechselhaftem Aprilwetter hier bereits die ersten Jacken ausgezogen. Nach Verlassen des Waldes erreichte man oberhalb der Ortschaft Sachsenflur die markante alte Linde, ein Wahrzeichen Sachsenflurs, bei der die erste Pause eingelegt wurde und ein grandioser Rundblick weit hinaus ins Umpfertal und hinüber nach Beckstein genossen werden konnte. Auch hier gab es Erklärungen zur Geschichte Sachsenflurs, dessen Besonderheiten und zu Beckstein und dem dortigen Weinbau. Zwischen Reben und Hecken ging es dann, verbunden mit einer erneuten strammen Steigung, hinüber auf Mergentheimer Gemarkung und auf schmalem Pfad durch den dortigen prächtigen Hochwald. Leider setzte nun der Regen ein und die Jacken mussten wieder angezogen werden. Etwas erleichtert vernahmen dann alle, dass der höchste Punkt der Wanderung nun erreicht sei. Auf dem sogenannten Theobaldsweg ging es hinunter zum Waldrand über Edelfingen, zur Ruine der Theobaldskapelle. Nach einer kurzen Pause erreichte die große Wandergruppe, über einen verwachsenen, fast alpinen Hangweg ein Seitental der Tauber. Vorbei an mächtigen Muschelkalkriffen und entlang eines mit ehrwürdigen alten Obstbäumen bestandenen Hanges wurde die alte, noch immer mit historischen Grenzsteinen markierte alte Württembergisch-Badische Landesgrenze überschritten und endlich wieder Königshöfer Gemarkung erreicht. Auf einem verwachsenen Pfad, noch zwei umgestürzte Bäume als Turneinlage überkletternd, lag dann nach einem anstrengenden dreieinhalbstündigen Weg, Königshofen wieder vor den Wanderern.
Karlheinz Boger freute sich, dass auch die beiden ältesten Teilnehmer, 80 und 81 Jahren vom TV Sennfeld „unversehrt und guter Dinge“ diese Wanderung absolviert haben.
Ein gemütlicher Ausklang in einem der ältesten Königshöfer Wirtshäuser – auch hier gab es neben kulinarischem wieder Geschichtliches zu berichten – rundete eine gelungene Wanderung mit vielen interessanten Gesprächen ab.






Schritt für Schritt ging es im Mehlberg stetig aufwärts. Nicht nur der Höhenunterschied sondern auch die ausgefahrenen Waldwegen forderten die Wanderer heraus.

Zum Seitenanfang